Mit einem traditionellen Heringsessen verabschiedeten wir uns aus der Faschingszeit. Unsere ausgezeichnete Drei-Sterne-Küche zauberte ein stimmiges Menü auf die Teller unserer Bewohner.
Heringsessen am Aschermittwoch hat seinen Ursprung in der christlichen Fastentradition. Zu Beginn der Fastenzeit war Fleisch nicht erlaubt, Fisch hingegen schon – und so wurde der Hering über viele Jahre zur typischen Speise an diesem Tag. Hinzu kam: Er war gut haltbar, erschwinglich und leicht verfügbar. Bis heute steht das Heringsessen deshalb symbolisch für den Übergang von den närrischen Tagen in die ruhigere Fastenzeit – traditionell, bewusst und nahrhaft zugleich.
Diese Tradition wird auch in unserem Seniorenzentrum gepflegt. Mit einem klassischen Heringsessen verabschiedeten wir uns von der Faschingszeit – entspannt, genussvoll und mit viel Herz.

Klassiker, der auf den Teller kommt
Zum Aschermittwoch zauberte unsere ausgezeichnete Drei-Sterne-Küche ein stimmiges 3-Gänge-Menü auf die Teller und bewies einmal mehr, dass Tradition und Qualität perfekt zusammenpassen.
Grießsüppchen, Heringssalat und Schokocreme
Der Auftakt: ein feines Grießsüppchen, das angenehm wärmte und Lust auf mehr machte. Es folgte der Höhepunkt des Tages: Heringssalat mit Pellkartoffeln. Frisch, kräftig gewürzt und genau so, wie man sich ein traditionelles Heringsessen wünscht. Serviert wurden dazu Wasser, Saft sowie verschiedene Biere mit und ohne Alkohol.
Zum süßen Finale kredenzte das Küchenteam eine Schokoladencreme mit Eierlikör, Sahne und Waffelröllchen. Süß, aber nicht zu schwer – der perfekte Abschluss nach dem herzhaften Hauptgang.
Und selbstverständlich galt: Wer wollte, bekam Nachschlag.

„Der Hering war spitze, wirklich unübertroffen. Das ganze Menü war sehr gut, da gibt es nichts zu verbessern.“
Ursula, Bewohnerin

Extra-Wunsch? Wird gemacht.
Dass beim Heringsessen nicht nur der Geschmack, sondern auch der Service stimmte, zeigt eine kleine Szene im Speisesaal. Für Günter bereitete die Küche den Heringsalat extra ohne Joghurt zu.
Als das Team mit der großen Schüssel mit normalem Heringsalat durch den Raum ging, dachte Günter zunächst, er bekäme keinen Nachschlag und ließ seinen Teller schon abräumen. Erst als Hauswirtschaftsleiterin Annett Hofmann nachfragte, ob er schon satt sei, erklärte er: „Ich dachte, ich könnte keinen Nachschlag bekommen.“
Die Antwort kam prompt: „Ah, natürlich! Wir haben auch noch ohne Joghurt.“
„Es war wunderbar von der Küche gerichtet und hat mir sehr gut geschmeckt. Und die Gesellschaft war natürlich auch gut.“
Günter, Bewohner



